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Urlaubsinfos


Natur pur - Geheimtip für aktive Urlauber

La Palma ist einfach wanderbar! Mehr als 700 Pflanzenarten, Lorbeerwald, wilde Schluchten, uralte Gesteinsformationen, herrliche Panoramablicke: Die Vul­kan­insel im Atlantik gilt nicht umsonst als Wanderparadies. Ob bei kurzen Spa­zier­gän­gen durch die Natur oder beim anstrengenden Aufstieg zu einem Lavagipfel — die Schönheit der Isla Bonita lässt sich am besten zu Fuß entdecken. Mehr als 1.000 Kilometer Wanderwege sind gekennzeichnet und führen Sie durch die schönsten Landschaften der Insel. Und wenn Sie mal eine Pause brauchen, dann baden Sie an einem der vielen kleinen Strände.

Sie wollen Sport? Auf La Palma können Sie u.a. beim Drachenfliegen, Surfen, Tauchen oder Mountainbiken Ihre Fitness unter Beweis stellen. Schnüren Sie Ihre Wanderschuhe und erkunden Sie La Palma per pedes.

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Das Herz der Insel - die Caldera de Taburiente

Der spanische Nationalpark hat sein eigenes Wanderwegnetz von gut 70 Kilo­meter Länge. Im Informationszentrum in El Paso bekommen Sie Wanderkarten und detaillierte Informationen. Es gibt verschiedene Einstiegspunkte, zu er­rei­chen mit dem Mietwagen oder Taxi. Vor allem im Winter sind Informationen über das Wetter bei der Planung von Wanderungen in der Caldera einzuholen. Gute Kondition vorausgesetzt, ist eine Wanderung im Nationalpark ein be­son­de­rer Urlaubshöhepunkt.

Zur Topografie der Caldera de Taburiente: mit einem Durchmesser von acht Kilometern und einer Tiefe von mehr als 1.500 Metern öffnet sich der Ero­sions­kra­ter nach Westen mit dem Barranco de las Angustias zum Meer. Die besten Aussichtspunkte in den Krater sind die Cumbrecita in El Paso und der Roque de los Muchachos.

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Roque de los Muchachos - Parkplatz in 2.400 Metern Höhe

Der höchste Berg der Insel ist 2.426 Meter hoch. Die Insel hat hier eine Breite von 28 Kilometern, und so ist bei guter Sicht rund um die gesamte Insel das Meer zu erkennen. Die Straßen zum Gipfel wurden angelegt, weil sich hier oben eines der weltweit wichtigsten Observatorien befindet. Man kann also bequem mit dem Auto auf das Dach der Insel fahren, von Garafia oder Santa Cruz aus. Aber erwarten Sie keine Autobahn; auf den gut ausgebauten Strecken werden Sie beim Zählen der Kurven mit Sicherheit aus dem Takt kommen.

Der Blick in die Caldera von hier oben ist überwältigend. Zu empfehlen ist eine Wanderung über den Grat des Kraters. Gutes Schuhwerk ist Voraussetzung. Die internationale Sternwarte kann nur an wenigen Tagen im Jahr besichtigt werden, bei Voranmeldung.

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Der Norden der Insel - die vergessene Wildnis

La Palma hat viele Gesichter. Der nördliche Teil ist erst seit wenigen Jahren gut erschlossen und hat deshalb viel vom ursprünglichen Charakter bewahren können. Kleine entlegene und fast menschenleere Dörfer, verlassene Höfe, traditionelle Landwirtschaft und unbändig wucherndes Grün bestimmen das Landschaftsbild. Der Passatwind drückt die Wolken gegen diesen Teil des Eilands und sorgt so für Niederschläge, weit mehr als auf der übrigen Insel. Zugleich ist dies der geologisch älteste Teil von La Palma. Der überaus frucht­bare Boden in den mittleren Höhenlagen ist zumeist dicht bewachsen mit Baumheide, Lorbeerwald und kanarischer Kiefer. Eine weite Landschaft, ideal für ausgedehnte Wanderungen. Aber bringen Sie Zeit mit!

Die wohl schönsten Strecken des Küstenwanderwegs rund um die Insel findet man hier, zwischen Santo Domingo de Garafia und Barlovento. Die kleinen Ortschaften dazwischen kann man mit dem Auto erreichen und diesen Weg in Abschnitten erkunden. Nur nach El Mudo, dem letzten Dorf auf den kana­ri­schen Inseln ohne Straßenanbindung, kommt man nicht mit normalem PKW.

Wer Interesse an der vorspanischen Inselgeschichte und ihren Spuren hat, sollte einen Besuch im Kulturpark La Zarza/La Zarcita nicht versäumen. Die dortigen Felsmalereien (Petroglyphen) der Guanchen wurden erst 1941 wie­der­ent­deckt und sind die wohl spektakulärsten der ganzen Insel.

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Santa Cruz de La Palma, die Inselhauptstadt

Hier können Sie eintauchen in eine einzigartige Mischung aus spanischer Renaissance und Moderne, Europa und Mittelamerika. Uralte Prachtbauten und Kirchen, geschäftiges Treiben, idyllische Plätze und Straßen, latein­ameri­ka­nische Musik sind die Eckpfeiler der bunten Sammlung von Eindrücken. Gehen Sie auf Entdeckungsreise in diesem einmaligen Mikrokosmos: am besten, wenn die Geschäfte geöffnet sind, wegen der schöneren Atmosphäre.

La Palma ist reich geworden durch den Handel zwischen Europa und Amerika. Die Lage im Hauptstrom der Passatwinde und als letzer Anlaufpunkt vor der Überquerung des Atlantischen Ozeans Richtung Westen waren zur Zeit der Segelschiffe die entscheidenden Faktoren für die wirtschaftliche Entwicklung der Insel in der Renaissance. Etliche Gebäude aus dieser Zeit prägen auch heute noch das Stadtbild von Santa Cruz, der spanischsten Stadt des Archipels. Die Kathedrale, das Rathaus, die Stadtpaläste mit den typischen, holz­ge­schnitz­ten Balkonen sind eindrucksvolle Beispiele für den spanischen Kolonialstil.

Der Hafen von Santa Cruz ist heute nicht mehr Anlaufpunkt der Frachtschiffe wie in der Segelschiffszeit. Aber beliebter Stopp für Passagierschiffe und Station mehrerer Fährlinien.

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Vulkane, Vulkane, Vulkane

Ganz La Palma ist entstanden aus langer vulkanischer Tätigkeit. Dabei liegt die Insel nicht auf einer tektonischen Nahtstelle wie viele andere Vulkangebiete. Aus diesem Grunde gehen Eruptionen hier selten mit Erdbeben einher. La Palma gilt nicht als erdbebengefährdet.

Der jüngste Vulkan der Insel ist der Teneguia ganz im Süden. Er brach 1971 aus, und noch heute steigen heiße Gase aus den Spalten der Lava. Der andere Vorzeigevulkan der Insel ist der Volcán de San Antonio mit seiner gleichmäßig runden Form und Einsturzkrater im Zentrum. Wie man sich einen Vulkan vorstellt, so sieht er aus.

Auf dem Bergrücken weiter im Norden, entlang der Vulkanroute, kann man auf einer Tageswanderung viele andere Krater, Aschefelder, Vulkankegel und erstarrte Lavaströme bewundern. Nur für Leute mit Kondition!

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Was blüht denn da?

La Palma ist Teil von Makronesien Makaronesien. Die Bezeichnung Makaro­nesien wurde im vorletzten Jahrhundert von dem Botaniker Philiphe Baker Webb geprägt. Die griechischen Vokabeln Makaro: „glücklich“ und nesias: „Inseln“ wurden zum Synonym Inseln der Glückseligkeit. Die Bezeichnung „Makronesien“ wird im allgemeinen Sprachgebrauch jedoch häufiger ver­wen­det. Gemeint sind die folgenden Inselgruppen im Atlantischen Ozean: die Azoren, Madeira, die Kanaren und die Kapverden. Eines haben all diese Inseln gemeinsam: sie wurden von den Eiszeiten verschont. So konnte hier eine Viel­zahl von Pflanzen überleben, die auf dem europäischen Festland längst aus­ge­stor­ben sind. Die isolierte Lage im Atlantik und die fruchtbare Vulkanerde in ausgeglichenem Klima haben eine einmalige Pflanzenvielfalt erhalten.

Man hat in Makronesien Makaronesien 575 endemische - also nur hier vor­kommende - Pflanzenarten gefunden, 514 auf den Kanaren. Zum Vergleich: die Britischen Inseln haben die 34fache Fläche der Kanarischen Inseln und dabei 16 endemische Pflanzenarten.

Der Drachenbaum (Dracaena draco) ist der mit Abstand auffälligste dieser Pflanzengruppe. Andere, wie die Kanarenglockenblume, muß man schon suchen. Baumheide (Erica arborea) und Lorbeer (Laurus canariensis), viele Euphorbien, Tajinaste (Echium), Kanarische Kiefer (Pinus canariensis) und Phönixpalme (Phoenix canariensis) wird man mit Leichtigkeit finden. Der aufmerksame Wanderer hat hier genug zu entdecken.

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Krähenvögel, Krabbeltiere...

Ebenso wie in der Pflanzenwelt gibt es in der Tierwelt viele Besonderheiten auf La Palma. Der auffälligste Vogel ist die Alpenkrähe (Pyrrhocorax pyrrhocorax), allein schon wegen ihrer Größe, aber auch durch ihre Vorliebe, in großen Gruppen im Wind zu spielen. Leider ist die Population durch Land­wirt­schaft, Besiedelung, Einsatz von Gift und Jagd stark zurückgegangen. Die freilebenden Kanarienvögel mit dem richtigen Namen Kanariengirlitz (Serinus canaria canaria) sind nicht so knallgelb wie ihre gezüchteten Kollegen im Käfig, im Frühjahr und in Gruppen jedoch ebenfalls sehr gesangsfreudig.

Nicht zu übersehen sind die Eidechsen. Den Bauern werden sie zur Plage, und die Touristen in den Ferienhäusern füttern sie; dann sind sie bald Handzahm. Nicht so die nachtaktiven Geckos, die dafür sorgen, daß die Mücken und Fliegen nicht überhand nehmen. Sie sind die guten Geister der nicht ver­gifte­ten Häuser, und wie alle guten Geister sehr scheu.

Der wohl schönste und auffallendste Tagfalter auf La Palma ist der Monarch. Eigentlich zwischen Nord- und Mittelamerika nomadisch unterwegs, scheint er hier auf den Kanaren heimisch zu sein. Sein sicherer und exakter Flug läßt alles flatterhafte anderer Schmetterlinge vergessen.

Das einzige giftige Tier auf La Palma ist der Hundertfüßler, scheu und nur nachts aktiv, und so selten, daß kaum jemand weiß, wie er aussieht. Der Wanderer kann sich also getrost am Wegrand niederlassen, ohne um seine Gesundheit zu fürchten.

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Das Klima auf La Palma

Als „Insel des ewigen Frühlings“ ist La Palma bekannt. Das Klima ist dank der südlichen Lage über das ganze Jahr ausgeglichen. Extreme Temperaturen, wie sie für die nahe gelegene Sahara typisch sind, werden gemildert durch den Kanarenstrom und den Passatwind. Im Winter sinken die Temperaturen in den Küstengebieten von La Palma selten unter 18°C, im Sommer ist es mit durch­schnittlichen Temperaturen zwischen 21°C und 24°C immer angenehm.

Der Kanarenstrom ist übrigens ein Seitenarm des Golfstroms. Bekanntlich bringt letzterer warmes Wasser aus der Karibik nach Nordeuropa und sorgt so für milde Winter. Ein Teil dieser Strömung biegt vor der spanischen Halbinsel nach Süden ab und versorgt die kanarischen Inseln ganzjährig mit wohltemperiertem Wasser zwischen 19°C und 23°C.

Bei Südostwetterlage wird der Einfluß Afrikas spürbar, mit heißer und trocke­ner Luft. Dies geschieht mehrmals im Jahr für ein paar Tage, und dann kann die Temperatur im Sommer auch 40°C erreichen. In den Wintermonaten sorgt diese Wetterlage für ein paar schöne Sommertage.

Die hohen Berge La Palmas sind Wetterscheide und teilen die Insel in den klimatisch unterschiedlichen Osten und Westen. Der vorherrschende Passat­wind läßt die Westseite im Windschatten, mit mehr Sonne und weniger Nieder­schlag als im Osten. Ab und an ist es auch umgekehrt, aber eher selten.

Die Höhenlage hat natürlich Einfluß auf die Temperatur, jedoch in Ab­hängig­keit von so vielen Faktoren, daß man hier auf der Insel keine pauschalen Aus­sagen machen kann wie anderswo. In mittleren Lagen um 700 m ist es zumeist nicht mehr als etwa 3°C kälter als auf Meereshöhe, und selbst auf dem Roque de los Muchachos auf 2.426 m friert es im Winter nur in wenigen Nächten.

Wie man sieht, ist eigentlich das ganze Jahr über Reisezeit für La Palma. Die paar Regentage im Winter sind schnell wettgemacht durch die folgenden Sonnen­tage. Und wenn es regnet, dann selten auf der ganzen Insel. Man kann also ausweichen. Vor allem dem Wetter in Deutschland.

Klimatabelle La Palma

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Wetterlinks: La Palma - Wetter auf anderen Seiten

Und wie ist das Wetter heute? Die aktuellen Wetterdaten gibt es beim spanischen Meteorologischen Institut, exclusiv für Puntagorda, mit einer Voraussage für sieben Tage.

Das Satellitenbild mit der Region um Madeira und die Kanarische Inseln wird alle 3 Stunden aktualisiert (Quelle: www.west-cheshire.ac.uk).

Wer wissen möchte, wie das Badewetter am Strand von Puerto de Tazacorte beziehungsweise Puerto Naos jetzt ist, kann auch mal auf diese Seiten schauen. Auch dabei: die aktuellen Hoch- und Niedrigwasserzeiten.

Die Wetterstation auf dem Roque de los Muchachos beim Nordic Optical Telescope betreibt eine Webseite mit aktuellen Wetterdaten und zwei Webcams. Reinschauen, bevor man hochfährt! Das Teleskop steht auf 2.380 m, die Luftdrücke und Temperaturen sind entsprechend zu relativieren (der atmosphärische Luftdruck auf 2.380 m Höhe ist 255,2 hPa niedriger als auf Meereshöhe).

Falls Sie sich – z.B. vor gösseren Wanderungen – über die Sicherheit der Groß­wetterlage ein Bild machen möchten, empfehlen wir einen Blick auf die Seite EUMETNET - MeteoAlarm oder auf die Seite Avisos Meteorológicos des spanischen Wetterdienstes.

Das wichtigste bei allen Wettervorhersagen ist der in Puntagorda gebräuchliche Spruch: „Mit dem Regen aus dem Wetterbericht kannst du keine Pflanzen gießen“. Will meinen: es regnet weniger als angekündigt.

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