Ein Stück weiter nördlich, von Las Tricias zu Fuß in einer knappen Stunde zu erreichen, liegt El Castillo. Natürlich kommt man auch mit dem Auto hin. Ein paar Häuser über einige Hügel verstreut in einer vergessenen Landschaft, fast menschenleer. Aber im Ortskern gibt es zwei Restaurants. Das Eine, in der alten Schule am Dorfplatz, für besonders Anspruchsvolle und nur mit Voranmeldung, österreichische Küche, mit zahlreichen Hinweisschildern. Das Andere, an der Straßengabelung wenige Meter entfernt, auch für den, der nur ein Häppchen oder ein Glas Wein möchte, ganz entspannt und familiär. Gute Küche, lecker, lecker. Hier stärkt man sich, sitzt auf der Terrasse und blickt über das Tal. Den Rückweg nach Las Tricias sollte man noch bei Tageslicht zurücklegen. Öffnungszeiten der Tasca: Donnerstags bis Sonntags von 14:00 bis 21:00 Uhr im Sommer, 14:00 bis 20:00 im Winter.
In dieser sehr ruhigen Gegend sind all diejenigen gut aufgehoben, die im Urlaub mal richtig ausspannen und zu sich selbst finden möchten. Und wer gerne wandert, hat hier alle nur denkbaren Schwierigkeitsgrade auf engstem Raum. Viele Pisten und noch mehr uralte Pfade vernetzen die alten Häuser, Nachbardörfer und Barrancos. Auf ihnen erreicht man Berge, Meer und viele versteckte Geheimnisse.
Auf unserer Seite
urlaub.auf-lapalma.de finden Sie Unterkünfte auch in El Castillo. Wer im Urlaub wirklich ausspannen möchte, findet hier die richtige Umgebung.
Die Menschen hier leben noch weitgehend im Takt früherer Zeiten. Man kennt sich und hat Zeit füreinander, mindestens für ein kleines Gespräch. Kern der Gesellschaft ist immer noch die Familie, alles weitere kommt später. Und da es sowieso keinerlei Arbeit gibt, versorgt man sich selbst. Der Boden ist fruchtbar, und der Wein wächst fast von alleine.
Das Beste am Schlaraffenland ist,
dass es nur in Träumen existiert
Hellmut Holthaus
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